Moritz investiert

“Sparen hat doch keinen Sinn!”

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Moritz ist acht Jahre alt. Zwischen Schulhof und Börsenhandelsplatz konnten wir mit ihm ein kleines, nicht ganz ernst gemeintes, Interview führen. Dabei traten wir direkt zu Beginn schon in das größtmögliche Fettnäpfchen.

Hallo Moritz, vielen Dank dass wir mit dir sprechen dürfen. Von deinen Eltern wissen wir bereits, dass sie für dich regelmäßig einen kleinen Betrag zur Seite legen, sodass du jetzt auch ein richtiger kleiner Sparer bist.
Das stimmt so nicht ganz. Das typische Sparen, von dem mir meine Oma immer noch jedes zweite Wochenende bei Kakao und Erdbeerkuchen erzählt, gibt es doch schon lange nicht mehr. Wenn ich heute beispielsweise 100 € auf ein Sparbuch lege und es in ein oder zwei Jahren wieder abhebe, habe ich weniger Geld als zuvor.

Wie meinst du das? Auf dem Sparbuch bekommst du doch aber Zinsen von deiner Bank.
Das stimmt zwar, aber der Wertverlust des Geldes geschieht schneller und ist höher als die Verzinsung. Das nennt man Inflation. Aus diesem Grund haben meine Eltern und ich nach anderen Möglichkeiten gesucht, um Geld bei Seite zu legen.

Das heißt ihr habt euch in den Wertpapierbereich gewagt?
Genau. Obwohl „wagen“ eigentlich der falsche Begriff ist. Natürlich kann man an der Börse auch Geld verlieren, aber das passiert meist nur, wenn man zu gierig oder nicht richtig beraten ist. Deswegen spare ich monatlich etwas in einen Fonds.

Und bei einem solchen Fonds hast du keine Angst, dass etwas schief läuft?
Nein, denn in einem Fonds sind immer viele verschiedene Werte enthalten. Das heißt, dass Risiko verteilt sich auf ganz viele Schultern.

Kannst du das genauer erklären?
Ja. Angenommen ich hätte nur Anteile von einem Automobilhersteller, dann bin ich komplett abhängig von ihm. Sprich, verkauft er keine Autos mehr und es geht ihm schlechter, verlieren meine Anteile an Wert.

Dieses Risiko kann ich splitten, in dem ich beispielsweise nicht nur Anteile eines einzigen Automobilherstellers besitze, sondern von mehreren. Läuft es dann für den einen schlecht, kann es trotzdem allen anderen theoretisch gut gehen.

Dann bist du aber immer noch abhängig von der Branche.
Das stimmt. Deswegen sind in einem Fonds in der Regel Anteile aus vielen Branchen, so ist man nicht von einer einzigen abhängig. Außerdem werden diese Fonds immer von sogenannten Fondsmanagern betreut. Diese beobachten den Markt und versuchen das Portfolio permanent zu optimieren.

Das klingt alles soweit ganz plausibel und interessant. Wie viel sparen du und deine Eltern denn aktuell monatlich über diese Fonds?
Im Moment sind es 25 € monatlich. Wenn ich aber selbst mal Geld verdiene, möchte ich das etwas aufstocken: vielleicht auf 50 € oder 100 € oder noch mehr. Aber ihr habt mir nicht richtig zugehört. Wir sparen nicht, wir investieren!

Wir sparen nicht. Wir investieren!
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